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Bienenatlas
Bienen und Wildbienen in Friedberg (Hessen) — Aquarell-Illustration der lokalen Habitate

Friedberg · Hessen

Bienen-Beobachtungen in Friedberg

Was im Umkreis um Friedberg gerade an Bienen und Wildbienen dokumentiert ist — aus offenen wissenschaftlichen Datenbanken, nicht aus dem Internet-Geschwätz. Daten direkt aus GBIF, NABU naturgucker und iNaturalist. Andere Gemeinde wählen über das Auswahlfeld oben rechts.

Fakten zu Friedberg

Postleitzahl
61169
Landkreis
Wetteraukreis
Einwohner (2023)
31.131
Höhe ü. NN
153 m
Fläche
50,2 km²

Quelle: Friedberg auf Wikipedia

Phänologie-Fenster — wann blüht was bei dir

Langjähriger Blühbeginn der wichtigsten Bienen-Trachtpflanzen, gemittelt über die nächste DWD-Phänologie-Station Friedberg/Hess. (1.1 km Luftlinie). Daten: DWD Climate Data Center, jährliche Phänologie-Beobachtungen.

  1. Salweide

    17. März

    Blühbeginn, Mittel aus 45 Jahren

  2. Schlehe

    11. April

    Blühbeginn, Mittel aus 37 Jahren

  3. Löwenzahn

    11. April

    Blühbeginn, Mittel aus 45 Jahren

  4. Apfel

    28. April

    Blühbeginn, Mittel aus 47 Jahren

  5. Holunder

    25. Mai

    Blühbeginn, Mittel aus 41 Jahren

  6. Linde

    15. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 34 Jahren

  7. Heidekraut

    8. August

    Blühbeginn, Mittel aus 32 Jahren

Hinweis: Phänologische Daten sind Mehrjahres-Mittel; das aktuelle Jahr kann je nach Witterung 1-3 Wochen früher oder später dran sein. Klimaerwärmung verschiebt die Blühbeginn-Daten seit den 1990er Jahren systematisch nach vorne.

Schutzgebiete in der Region

Naturschutz-relevante Flächen in der Friedberg-Bbox laut OpenStreetMap. Hier finden sich oft die letzten Refugien für anspruchsvolle Wildbienen-Arten — Magerwiesen, Streuobstwiesen, Sandtrockenrasen.

  • NSG

    Altholzinsel

    Naturschutzgebiet

  • NSG

    Am Hechtgraben bei Dorheim

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    FFH-Gebiet 'Übungsplatz bei Ockstadt'

    Naturschutzgebiet

  • NSG

    FFH-Gebiet Eichkopf bei Ober-Mörlen

    Naturschutzgebiet

  • NSG

    Kiesgrube Laukertsberg bei Nieder-Mörlen

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

Quelle: OpenStreetMap (Tags boundary=protected_area, leisure=nature_reserve, boundary=national_park). Lizenz: ODbL. Liste auf maximal 5 Einträge pro Gemeinde begrenzt.

Bienen-Kontext in Hessen

Hessen ist von Mittelgebirgen geprägt (Vogelsberg, Rhön, Taunus, Westerwald) und liegt klimatisch im Übergang zwischen ozeanisch und kontinental — was zu sehr unterschiedlichen Bienen-Habitaten führt, von Buchenwald-Saumen bis zu basaltbasierten Magerrasen der Rhön. Das Land hat eine Hessische Biodiversitätsstrategie und ein Programm "Bienenfreundliches Hessen" veröffentlicht. Oberste Naturschutzbehörde ist seit dem Ressortzuschnitt 2024 das Ministerium für Landwirtschaft, ländlichen Raum, Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat.

Quellen: https://hessen.nabu.de/, https://landwirtschaft.hessen.de/naturschutz-und-artenvielfalt, https://landwirtschaft.hessen.de/naturschutz-und-artenvielfalt/biodiversitaetsstrategie, https://landwirtschaft.hessen.de/naturschutz-und-artenvielfalt/bienenfreundliches-hessen, https://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de/

Was du jetzt konkret tun kannst

  • Wildbienen-Nisthilfen aufstellen — Steingärten, hohle Stängel, Lehmwände. Etwa 70 % der heimischen Arten nisten im Boden, nicht im Hotel. Klassische Insektenhotels nur, wenn sauber gebaut (durchgehende Bohrungen 2–9 mm, Hartholz, kein Bambus mit Splittern).
  • Trachtpflanzen pflanzen, die in Hessen lokaltypisch sind: Natternkopf, Wilde Möhre, Wiesensalbei, Klee-Mischung statt Rasen, ungefüllte Stauden (gefüllte Rosen produzieren keinen Pollen). Die Fallstudie zum 50 m Wildblumen-Streifen zeigt, warum Saatmischung allein nicht reicht. Saisonale Empfehlungen folgen mit DWD-Integration.
  • Glyphosat raus aus dem Privatgarten. Im Hausgarten wird oft mit „Roundup" gegen Unkraut gesprüht — wirkt indirekt gegen Bienen durch Wegfall der Beikraut-Blüten und Bodenmikrobiom-Schaden.
  • Eigene Funde melden: NABU naturgucker oder iNaturalist — speist diese Statistik direkt. Auch das Foto ohne Artbestimmung hilft (Crowd-ID läuft an).

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Hintergrund

Über das Projekt

Datenquellen, Methodik, wer dahintersteckt.

Bbox: lat 50.27,50.39 · lon 8.64,8.84 · Gemeinde: Friedberg · Aktualisiert: 21. Juni 2026. Daten von GBIF — Anthophila (6 Bienen-Familien: Apidae, Megachilidae, Andrenidae, Halictidae, Colletidae, Melittidae). Lizenz pro Datensatz unterschiedlich — Markierung „offen lizenziert" bedeutet CC0 / CC BY / CC BY-SA.

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