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Bienenatlas
Bienen und Wildbienen in Neu-Ulm (Bayern) — Aquarell-Illustration der lokalen Habitate

Neu-Ulm · Bayern

Bienen-Beobachtungen in Neu-Ulm

Was im Umkreis um Neu-Ulm gerade an Bienen und Wildbienen dokumentiert ist — aus offenen wissenschaftlichen Datenbanken, nicht aus dem Internet-Geschwätz. Daten direkt aus GBIF, NABU naturgucker und iNaturalist. Andere Gemeinde wählen über das Auswahlfeld oben rechts.

Fakten zu Neu-Ulm

Postleitzahl
89231
Landkreis
Landkreis Neu-Ulm
Einwohner (2023)
61.780
Höhe ü. NN
474 m
Fläche
81,0 km²

Quelle: Neu-Ulm auf Wikipedia

Phänologie-Fenster — wann blüht was bei dir

Langjähriger Blühbeginn der wichtigsten Bienen-Trachtpflanzen, gemittelt über die nächste DWD-Phänologie-Station Ulm, kreisfreie Stadt Ulm (2.9 km Luftlinie). Daten: DWD Climate Data Center, jährliche Phänologie-Beobachtungen.

  1. Salweide

    22. März

    Blühbeginn, Mittel aus 48 Jahren

  2. Löwenzahn

    18. April

    Blühbeginn, Mittel aus 42 Jahren

  3. Schlehe

    20. April

    Blühbeginn, Mittel aus 43 Jahren

  4. Apfel

    4. Mai

    Blühbeginn, Mittel aus 39 Jahren

  5. Holunder

    1. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 44 Jahren

  6. Linde

    25. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 39 Jahren

  7. Heidekraut

    9. August

    Blühbeginn, Mittel aus 9 Jahren

Hinweis: Phänologische Daten sind Mehrjahres-Mittel; das aktuelle Jahr kann je nach Witterung 1-3 Wochen früher oder später dran sein. Klimaerwärmung verschiebt die Blühbeginn-Daten seit den 1990er Jahren systematisch nach vorne.

Schutzgebiete in der Region

Naturschutz-relevante Flächen in der Neu-Ulm-Bbox laut OpenStreetMap. Hier finden sich oft die letzten Refugien für anspruchsvolle Wildbienen-Arten — Magerwiesen, Streuobstwiesen, Sandtrockenrasen.

  • NSG

    Gronne

    Naturschutzgebiet

  • NSG

    Lichternsee

    Naturschutzgebiet

  • NSG

    Obere und Untere Au

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • FFH

    Geopark Schwäbische Alb

    FFH-Gebiet (Natura 2000)

    Wikipedia offizielle Seite

  • Schutzgebiet

    Biotop am Polstermähder

    Schutzgebiet

Quelle: OpenStreetMap (Tags boundary=protected_area, leisure=nature_reserve, boundary=national_park). Lizenz: ODbL. Liste auf maximal 5 Einträge pro Gemeinde begrenzt.

Bienen-Kontext in Bayern

Bayern ist das flächengrößte Bundesland und reicht von den Alpen über das Alpenvorland und die fränkischen Mittelgebirge bis zum Donautal. Nach dem Volksbegehren "Rettet die Bienen" 2019 wurde das Bayerische Naturschutzgesetz novelliert; das Staatsministerium betreibt seit 2018 den "Blühpakt Bayern" mit Modulen für Wildbienen-Modellgärten und blütenreiche Kommunal- und Privatflächen. In Bayern ist der LBV — nicht NABU — der traditionelle Vogel- und Naturschutzverband.

Quellen: https://www.lbv.de/, https://www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/index.htm, https://www.bluehpakt.bayern.de/, https://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/

Was du jetzt konkret tun kannst

  • Wildbienen-Nisthilfen aufstellen — Steingärten, hohle Stängel, Lehmwände. Etwa 70 % der heimischen Arten nisten im Boden, nicht im Hotel. Klassische Insektenhotels nur, wenn sauber gebaut (durchgehende Bohrungen 2–9 mm, Hartholz, kein Bambus mit Splittern).
  • Trachtpflanzen pflanzen, die in Bayern lokaltypisch sind: Natternkopf, Wilde Möhre, Wiesensalbei, Klee-Mischung statt Rasen, ungefüllte Stauden (gefüllte Rosen produzieren keinen Pollen). Die Fallstudie zum 50 m Wildblumen-Streifen zeigt, warum Saatmischung allein nicht reicht. Saisonale Empfehlungen folgen mit DWD-Integration.
  • Glyphosat raus aus dem Privatgarten. Im Hausgarten wird oft mit „Roundup" gegen Unkraut gesprüht — wirkt indirekt gegen Bienen durch Wegfall der Beikraut-Blüten und Bodenmikrobiom-Schaden.
  • Eigene Funde melden: NABU naturgucker oder iNaturalist — speist diese Statistik direkt. Auch das Foto ohne Artbestimmung hilft (Crowd-ID läuft an).

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Hintergrund

Über das Projekt

Datenquellen, Methodik, wer dahintersteckt.

Bbox: lat 48.33,48.45 · lon 9.91,10.13 · Gemeinde: Neu-Ulm · Aktualisiert: 21. Juni 2026. Daten von GBIF — Anthophila (6 Bienen-Familien: Apidae, Megachilidae, Andrenidae, Halictidae, Colletidae, Melittidae). Lizenz pro Datensatz unterschiedlich — Markierung „offen lizenziert" bedeutet CC0 / CC BY / CC BY-SA.

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