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Bienen und Wildbienen in Burg (bei Magdeburg) (Sachsen-Anhalt) — Aquarell-Illustration der lokalen Habitate

Burg (bei Magdeburg) · Sachsen-Anhalt

Bienen-Beobachtungen in Burg (bei Magdeburg)

Was im Umkreis um Burg (bei Magdeburg) gerade an Bienen und Wildbienen dokumentiert ist — aus offenen wissenschaftlichen Datenbanken, nicht aus dem Internet-Geschwätz. Daten direkt aus GBIF, NABU naturgucker und iNaturalist. Andere Gemeinde wählen über das Auswahlfeld oben rechts.

Fakten zu Burg (bei Magdeburg)

Postleitzahl
39288
Landkreis
Landkreis Jerichower Land
Einwohner (2024)
22.585
Höhe ü. NN
46 m
Fläche
164,0 km²

Quelle: Burg (bei Magdeburg) auf Wikipedia

Jahresverlauf gemeldete Funde (Apidae · Burg (bei Magdeburg) · GBIF)

12

2023

8

2024

1

2025

Drei-Jahres-Trend in Meldungen: leicht fallend. Dieser Vergleich misst Citizen-Science-Aktivität — viele Beobachter, viele Meldungen. Er ist kein direkter Indikator für Bienen-Bestand. Für Bestandsentwicklung braucht es Monitoring-Studien (siehe Roulston & Goodell 2011, Soroye et al. 2020).

Gesamt-Datensätze

29

Apidae · georeferenziert

NABU naturgucker

26

DACH-Bürgerwissenschaft

Letzte 30 Tage

0

neue Funde gemeldet

30-Tage-Fenster vs. Vorjahr

0 im Vorjahresfenster

Top 5 Arten im Umkreis

Häufigste dokumentierte Apidae-Arten in der Burg (bei Magdeburg)-Bbox seit GBIF-Beginn. Die meisten zugehörigen Pflanzen-Empfehlungen folgen mit der DWD-Phänologie-Integration (Phase 1).

  1. 1 Xylocopa violacea 7 Funde
  2. 2 Bombus pascuorum 5 Funde
  3. 3 Bombus terrestris 5 Funde
  4. 4 Bombus lapidarius 3 Funde
  5. 5 Apis mellifera 2 Funde

Klick auf eine Art öffnet ihren Steckbrief mit Foto, Beschreibung, Beobachtungen in deiner Gegend und weiterführenden Quellen.

Phänologie-Fenster — wann blüht was bei dir

Langjähriger Blühbeginn der wichtigsten Bienen-Trachtpflanzen, gemittelt über die nächste DWD-Phänologie-Station Burg b. Magdeburg (4.1 km Luftlinie). Daten: DWD Climate Data Center, jährliche Phänologie-Beobachtungen.

  1. Salweide

    6. April

    Blühbeginn, Mittel aus 9 Jahren

  2. Löwenzahn

    21. April

    Blühbeginn, Mittel aus 34 Jahren

  3. Schlehe

    24. April

    Blühbeginn, Mittel aus 16 Jahren

  4. Apfel

    5. Mai

    Blühbeginn, Mittel aus 31 Jahren

  5. Holunder

    2. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 23 Jahren

  6. Linde

    19. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 8 Jahren

  7. Heidekraut

    13. August

    Blühbeginn, Mittel aus 11 Jahren

Hinweis: Phänologische Daten sind Mehrjahres-Mittel; das aktuelle Jahr kann je nach Witterung 1-3 Wochen früher oder später dran sein. Klimaerwärmung verschiebt die Blühbeginn-Daten seit den 1990er Jahren systematisch nach vorne.

Aktuelle Einzelfunde

9 Beispiele

Schutzgebiete in der Region

Naturschutz-relevante Flächen in der Burg (bei Magdeburg)-Bbox laut OpenStreetMap. Hier finden sich oft die letzten Refugien für anspruchsvolle Wildbienen-Arten — Magerwiesen, Streuobstwiesen, Sandtrockenrasen.

  • NP

    Rogätzer Hang - Ohremündung

    Nationalpark

  • NSG

    Bürgerholz bei Burg

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    FFH-Gebiet Elbaue südlich Rogätz mit Ohremündung

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    Vogelschutz Niegripper See

    Naturschutzgebiet

Quelle: OpenStreetMap (Tags boundary=protected_area, leisure=nature_reserve, boundary=national_park). Lizenz: ODbL. Liste auf maximal 5 Einträge pro Gemeinde begrenzt.

Bienen-Kontext in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt verbindet die Magdeburger Börde (eine der ertragreichsten Ackerlandschaften Europas) mit Harz, Altmark, Saale-Unstrut und der Elbaue. Diese starke Ackerprägung macht Saumstrukturen, Trockenrasen am Mittelelbe-Steilufer und kalkgeprägte Magerrasen am Kyffhäuser-Rand zu wichtigen Refugien für Wildbienen. Zuständig ist das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten; ein dediziertes Insektenschutz- oder Wildbienenprogramm auf Landesebene ist öffentlich nicht dokumentiert.

Quellen: https://sachsen-anhalt.nabu.de/, https://mwl.sachsen-anhalt.de/, https://www.mittelelbe.com/

Was du jetzt konkret tun kannst

  • Wildbienen-Nisthilfen aufstellen — Steingärten, hohle Stängel, Lehmwände. Etwa 70 % der heimischen Arten nisten im Boden, nicht im Hotel. Klassische Insektenhotels nur, wenn sauber gebaut (durchgehende Bohrungen 2–9 mm, Hartholz, kein Bambus mit Splittern).
  • Trachtpflanzen pflanzen, die in Sachsen-Anhalt lokaltypisch sind: Natternkopf, Wilde Möhre, Wiesensalbei, Klee-Mischung statt Rasen, ungefüllte Stauden (gefüllte Rosen produzieren keinen Pollen). Die Fallstudie zum 50 m Wildblumen-Streifen zeigt, warum Saatmischung allein nicht reicht. Saisonale Empfehlungen folgen mit DWD-Integration.
  • Glyphosat raus aus dem Privatgarten. Im Hausgarten wird oft mit „Roundup" gegen Unkraut gesprüht — wirkt indirekt gegen Bienen durch Wegfall der Beikraut-Blüten und Bodenmikrobiom-Schaden.
  • Eigene Funde melden: NABU naturgucker oder iNaturalist — speist diese Statistik direkt. Auch das Foto ohne Artbestimmung hilft (Crowd-ID läuft an).

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Hintergrund

Über das Projekt

Datenquellen, Methodik, wer dahintersteckt.

Bbox: lat 52.20,52.35 · lon 11.75,12.00 · Gemeinde: Burg (bei Magdeburg) · Aktualisiert: 13. Mai 2026. Daten von GBIF (Apidae · Familie 4334). Lizenz pro Datensatz unterschiedlich — Markierung „offen lizenziert" bedeutet CC0 / CC BY / CC BY-SA.

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