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Bienenatlas
Bienen und Wildbienen in Meiningen (Thüringen) — Aquarell-Illustration der lokalen Habitate

Meiningen · Thüringen

Bienen-Beobachtungen in Meiningen

Was im Umkreis um Meiningen gerade an Bienen und Wildbienen dokumentiert ist — aus offenen wissenschaftlichen Datenbanken, nicht aus dem Internet-Geschwätz. Daten direkt aus GBIF, NABU naturgucker und iNaturalist. Andere Gemeinde wählen über das Auswahlfeld oben rechts.

Fakten zu Meiningen

Postleitzahl
98617
Landkreis
Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Einwohner (2023)
24.867
Höhe ü. NN
287 m
Fläche
123,0 km²

Quelle: Meiningen auf Wikipedia

Phänologie-Fenster — wann blüht was bei dir

Langjähriger Blühbeginn der wichtigsten Bienen-Trachtpflanzen, gemittelt über die nächste DWD-Phänologie-Station Dreißigacker (0.8 km Luftlinie). Daten: DWD Climate Data Center, jährliche Phänologie-Beobachtungen.

  1. Salweide

    30. März

    Blühbeginn, Mittel aus 6 Jahren

  2. Schlehe

    21. April

    Blühbeginn, Mittel aus 17 Jahren

  3. Löwenzahn

    22. April

    Blühbeginn, Mittel aus 39 Jahren

  4. Holunder

    5. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 40 Jahren

  5. Linde

    27. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 9 Jahren

Hinweis: Phänologische Daten sind Mehrjahres-Mittel; das aktuelle Jahr kann je nach Witterung 1-3 Wochen früher oder später dran sein. Klimaerwärmung verschiebt die Blühbeginn-Daten seit den 1990er Jahren systematisch nach vorne.

Schutzgebiete in der Region

Naturschutz-relevante Flächen in der Meiningen-Bbox laut OpenStreetMap. Hier finden sich oft die letzten Refugien für anspruchsvolle Wildbienen-Arten — Magerwiesen, Streuobstwiesen, Sandtrockenrasen.

  • NP

    Kernzonen im bayerischen Teil des Biosphärenreservats Rhön

    Nationalpark

    offizielle Seite

  • NSG

    Bischofswaldung mit Stedtlinger Moor

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    Hubholz bei Mühlfeld

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    Westhang des Dolmar

    Naturschutzgebiet

  • FFH

    Biosphärenreservat Rhön

    FFH-Gebiet (Natura 2000)

    Wikipedia offizielle Seite

Quelle: OpenStreetMap (Tags boundary=protected_area, leisure=nature_reserve, boundary=national_park). Lizenz: ODbL. Liste auf maximal 5 Einträge pro Gemeinde begrenzt.

Bienen-Kontext in Thüringen

Thüringen ist von Mittelgebirgen geprägt (Thüringer Wald, Rhön, Harz-Südrand) und enthält mit dem Thüringer Becken ein ausgesprochen trocken-warmes Innenland — das ist günstig für wärmeliebende Wildbienenarten an Muschelkalk-Hängen und in den Saale-Unstrut-Trockenrasen. Das Land hat eine eigene Thüringer Biodiversitätsstrategie veröffentlicht. Zuständig ist das Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz.

Quellen: https://thueringen.nabu.de/, https://umwelt.thueringen.de/themen/naturschutz, https://umwelt.thueringen.de/themen/natur-artenschutz/biologische-vielfalt, https://www.nationalpark-hainich.de/

Was du jetzt konkret tun kannst

  • Wildbienen-Nisthilfen aufstellen — Steingärten, hohle Stängel, Lehmwände. Etwa 70 % der heimischen Arten nisten im Boden, nicht im Hotel. Klassische Insektenhotels nur, wenn sauber gebaut (durchgehende Bohrungen 2–9 mm, Hartholz, kein Bambus mit Splittern).
  • Trachtpflanzen pflanzen, die in Thüringen lokaltypisch sind: Natternkopf, Wilde Möhre, Wiesensalbei, Klee-Mischung statt Rasen, ungefüllte Stauden (gefüllte Rosen produzieren keinen Pollen). Die Fallstudie zum 50 m Wildblumen-Streifen zeigt, warum Saatmischung allein nicht reicht. Saisonale Empfehlungen folgen mit DWD-Integration.
  • Glyphosat raus aus dem Privatgarten. Im Hausgarten wird oft mit „Roundup" gegen Unkraut gesprüht — wirkt indirekt gegen Bienen durch Wegfall der Beikraut-Blüten und Bodenmikrobiom-Schaden.
  • Eigene Funde melden: NABU naturgucker oder iNaturalist — speist diese Statistik direkt. Auch das Foto ohne Artbestimmung hilft (Crowd-ID läuft an).

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Hintergrund

Über das Projekt

Datenquellen, Methodik, wer dahintersteckt.

Bbox: lat 50.46,50.65 · lon 10.26,10.51 · Gemeinde: Meiningen · Aktualisiert: 21. Juni 2026. Daten von GBIF — Anthophila (6 Bienen-Familien: Apidae, Megachilidae, Andrenidae, Halictidae, Colletidae, Melittidae). Lizenz pro Datensatz unterschiedlich — Markierung „offen lizenziert" bedeutet CC0 / CC BY / CC BY-SA.

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