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Bienenatlas
Bienen und Wildbienen in Senftenberg (Brandenburg) — Aquarell-Illustration der lokalen Habitate

Senftenberg · Brandenburg

Bienen-Beobachtungen in Senftenberg

Was im Umkreis um Senftenberg gerade an Bienen und Wildbienen dokumentiert ist — aus offenen wissenschaftlichen Datenbanken, nicht aus dem Internet-Geschwätz. Daten direkt aus GBIF, NABU naturgucker und iNaturalist. Andere Gemeinde wählen über das Auswahlfeld oben rechts.

Fakten zu Senftenberg

Postleitzahl
01968
Landkreis
Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Einwohner (2023)
23.282
Höhe ü. NN
102 m
Fläche
127,6 km²

Quelle: Senftenberg auf Wikipedia

Phänologie-Fenster — wann blüht was bei dir

Langjähriger Blühbeginn der wichtigsten Bienen-Trachtpflanzen, gemittelt über die nächste DWD-Phänologie-Station Großkoschen (2.7 km Luftlinie). Daten: DWD Climate Data Center, jährliche Phänologie-Beobachtungen.

  1. Salweide

    4. April

    Blühbeginn, Mittel aus 24 Jahren

  2. Löwenzahn

    29. April

    Blühbeginn, Mittel aus 24 Jahren

  3. Apfel

    7. Mai

    Blühbeginn, Mittel aus 21 Jahren

  4. Schlehe

    16. Mai

    Blühbeginn, Mittel aus 7 Jahren

  5. Holunder

    9. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 22 Jahren

  6. Linde

    24. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 23 Jahren

  7. Heidekraut

    7. August

    Blühbeginn, Mittel aus 22 Jahren

Hinweis: Phänologische Daten sind Mehrjahres-Mittel; das aktuelle Jahr kann je nach Witterung 1-3 Wochen früher oder später dran sein. Klimaerwärmung verschiebt die Blühbeginn-Daten seit den 1990er Jahren systematisch nach vorne.

Schutzgebiete in der Region

Naturschutz-relevante Flächen in der Senftenberg-Bbox laut OpenStreetMap. Hier finden sich oft die letzten Refugien für anspruchsvolle Wildbienen-Arten — Magerwiesen, Streuobstwiesen, Sandtrockenrasen.

  • NSG

    Erikasee bei Großkoschen

    Naturschutzgebiet

  • NSG

    Geierswalder Heide

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    Insel im Senftenberger See

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    Peickwitzer Teiche und Schwarzbacher Heide

    Naturschutzgebiet

  • NSG

    Rohatsch zwischen Guteborn und Hohenbocka

    Naturschutzgebiet

Quelle: OpenStreetMap (Tags boundary=protected_area, leisure=nature_reserve, boundary=national_park). Lizenz: ODbL. Liste auf maximal 5 Einträge pro Gemeinde begrenzt.

Bienen-Kontext in Brandenburg

Brandenburg ist von Tieflandsanden, Heideflächen und kontinental geprägter Kiefernwald-Landschaft dominiert; trockene, nährstoffarme Standorte sind hier flächenmäßig dominant — ein günstiger Naturraum für sandnistende Wildbienen. Zuständig ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV), das die Themen Biologische Vielfalt sowie Arten- und Biotopschutz bündelt. Ein dediziertes Insektenschutz- oder Wildbienenprogramm auf Landesebene ist öffentlich nicht dokumentiert.

Quellen: https://brandenburg.nabu.de/, https://mleuv.brandenburg.de/mleuv/de/umwelt/natur/, https://mleuv.brandenburg.de/mleuv/de/umwelt/natur/biologische-vielfalt/, https://www.schorfheide-chorin-biosphaerenreservat.de/

Was du jetzt konkret tun kannst

  • Wildbienen-Nisthilfen aufstellen — Steingärten, hohle Stängel, Lehmwände. Etwa 70 % der heimischen Arten nisten im Boden, nicht im Hotel. Klassische Insektenhotels nur, wenn sauber gebaut (durchgehende Bohrungen 2–9 mm, Hartholz, kein Bambus mit Splittern).
  • Trachtpflanzen pflanzen, die in Brandenburg lokaltypisch sind: Natternkopf, Wilde Möhre, Wiesensalbei, Klee-Mischung statt Rasen, ungefüllte Stauden (gefüllte Rosen produzieren keinen Pollen). Die Fallstudie zum 50 m Wildblumen-Streifen zeigt, warum Saatmischung allein nicht reicht. Saisonale Empfehlungen folgen mit DWD-Integration.
  • Glyphosat raus aus dem Privatgarten. Im Hausgarten wird oft mit „Roundup" gegen Unkraut gesprüht — wirkt indirekt gegen Bienen durch Wegfall der Beikraut-Blüten und Bodenmikrobiom-Schaden.
  • Eigene Funde melden: NABU naturgucker oder iNaturalist — speist diese Statistik direkt. Auch das Foto ohne Artbestimmung hilft (Crowd-ID läuft an).

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Hintergrund

Über das Projekt

Datenquellen, Methodik, wer dahintersteckt.

Bbox: lat 51.43,51.58 · lon 13.91,14.14 · Gemeinde: Senftenberg · Aktualisiert: 21. Juni 2026. Daten von GBIF — Anthophila (6 Bienen-Familien: Apidae, Megachilidae, Andrenidae, Halictidae, Colletidae, Melittidae). Lizenz pro Datensatz unterschiedlich — Markierung „offen lizenziert" bedeutet CC0 / CC BY / CC BY-SA.

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