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Bienenatlas
Bienen und Wildbienen in Herzberg (Elster) (Brandenburg) — Aquarell-Illustration der lokalen Habitate

Herzberg (Elster) · Brandenburg

Bienen-Beobachtungen in Herzberg (Elster)

Was im Umkreis um Herzberg (Elster) gerade an Bienen und Wildbienen dokumentiert ist — aus offenen wissenschaftlichen Datenbanken, nicht aus dem Internet-Geschwätz. Daten direkt aus GBIF, NABU naturgucker und iNaturalist. Andere Gemeinde wählen über das Auswahlfeld oben rechts.

Fakten zu Herzberg (Elster)

Postleitzahl
04916
Landkreis
Landkreis Elbe-Elster
Einwohner (2023)
8.678
Höhe ü. NN
81 m
Fläche
149,0 km²

Quelle: Herzberg (Elster) auf Wikipedia

Jahresverlauf gemeldete Funde (Anthophila · Herzberg (Elster) · GBIF)

6

2023

17

2024

1

2025

Drei-Jahres-Trend in Meldungen: leicht fallend. Dieser Vergleich misst Citizen-Science-Aktivität — viele Beobachter, viele Meldungen. Er ist kein direkter Indikator für Bienen-Bestand. Für Bestandsentwicklung braucht es Monitoring-Studien (siehe Roulston & Goodell 2011, Soroye et al. 2020).

Gesamt-Datensätze

102

Anthophila · georeferenziert

NABU naturgucker

91

DACH-Bürgerwissenschaft

Letzte 30 Tage

0

neue Funde gemeldet

30-Tage-Fenster vs. Vorjahr

0 im Vorjahresfenster

Top 5 Arten im Umkreis

Häufigste dokumentierte Bienen-Arten (Anthophila) in der Herzberg (Elster)-Bbox seit GBIF-Beginn. Die meisten zugehörigen Pflanzen-Empfehlungen folgen mit der DWD-Phänologie-Integration (Phase 1).

  1. 1 Bombus pascuorum 17 Funde
  2. 2 Bombus terrestris 13 Funde
  3. 3 Xylocopa violacea 11 Funde
  4. 4 Bombus hypnorum 9 Funde
  5. 5 Anthophora plumipes 7 Funde

Klick auf eine Art öffnet ihren Steckbrief mit Foto, Beschreibung, Beobachtungen in deiner Gegend und weiterführenden Quellen.

Phänologie-Fenster — wann blüht was bei dir

Langjähriger Blühbeginn der wichtigsten Bienen-Trachtpflanzen, gemittelt über die nächste DWD-Phänologie-Station Gräfendorf b. Herzberg/Elster (3.6 km Luftlinie). Daten: DWD Climate Data Center, jährliche Phänologie-Beobachtungen.

  1. Salweide

    2. April

    Blühbeginn, Mittel aus 15 Jahren

  2. Schlehe

    24. April

    Blühbeginn, Mittel aus 11 Jahren

  3. Löwenzahn

    25. April

    Blühbeginn, Mittel aus 14 Jahren

  4. Apfel

    5. Mai

    Blühbeginn, Mittel aus 14 Jahren

  5. Holunder

    3. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 15 Jahren

  6. Linde

    20. Juni

    Blühbeginn, Mittel aus 13 Jahren

  7. Heidekraut

    9. August

    Blühbeginn, Mittel aus 13 Jahren

Hinweis: Phänologische Daten sind Mehrjahres-Mittel; das aktuelle Jahr kann je nach Witterung 1-3 Wochen früher oder später dran sein. Klimaerwärmung verschiebt die Blühbeginn-Daten seit den 1990er Jahren systematisch nach vorne.

Aktuelle Einzelfunde

9 Beispiele

Schutzgebiete in der Region

Naturschutz-relevante Flächen in der Herzberg (Elster)-Bbox laut OpenStreetMap. Hier finden sich oft die letzten Refugien für anspruchsvolle Wildbienen-Arten — Magerwiesen, Streuobstwiesen, Sandtrockenrasen.

  • NSG

    Alte Elster und Rieke

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    Alte Elster und Rohrbornwiesen

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

  • NSG

    Elsteraue bei Arnsnesta

    Naturschutzgebiet

  • NSG

    Schweinert

    Naturschutzgebiet

    Wikipedia

Quelle: OpenStreetMap (Tags boundary=protected_area, leisure=nature_reserve, boundary=national_park). Lizenz: ODbL. Liste auf maximal 5 Einträge pro Gemeinde begrenzt.

Bienen-Kontext in Brandenburg

Brandenburg ist von Tieflandsanden, Heideflächen und kontinental geprägter Kiefernwald-Landschaft dominiert; trockene, nährstoffarme Standorte sind hier flächenmäßig dominant — ein günstiger Naturraum für sandnistende Wildbienen. Zuständig ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV), das die Themen Biologische Vielfalt sowie Arten- und Biotopschutz bündelt. Ein dediziertes Insektenschutz- oder Wildbienenprogramm auf Landesebene ist öffentlich nicht dokumentiert.

Quellen: https://brandenburg.nabu.de/, https://mleuv.brandenburg.de/mleuv/de/umwelt/natur/, https://mleuv.brandenburg.de/mleuv/de/umwelt/natur/biologische-vielfalt/, https://www.schorfheide-chorin-biosphaerenreservat.de/

Was du jetzt konkret tun kannst

  • Wildbienen-Nisthilfen aufstellen — Steingärten, hohle Stängel, Lehmwände. Etwa 70 % der heimischen Arten nisten im Boden, nicht im Hotel. Klassische Insektenhotels nur, wenn sauber gebaut (durchgehende Bohrungen 2–9 mm, Hartholz, kein Bambus mit Splittern).
  • Trachtpflanzen pflanzen, die in Brandenburg lokaltypisch sind: Natternkopf, Wilde Möhre, Wiesensalbei, Klee-Mischung statt Rasen, ungefüllte Stauden (gefüllte Rosen produzieren keinen Pollen). Die Fallstudie zum 50 m Wildblumen-Streifen zeigt, warum Saatmischung allein nicht reicht. Saisonale Empfehlungen folgen mit DWD-Integration.
  • Glyphosat raus aus dem Privatgarten. Im Hausgarten wird oft mit „Roundup" gegen Unkraut gesprüht — wirkt indirekt gegen Bienen durch Wegfall der Beikraut-Blüten und Bodenmikrobiom-Schaden.
  • Eigene Funde melden: NABU naturgucker oder iNaturalist — speist diese Statistik direkt. Auch das Foto ohne Artbestimmung hilft (Crowd-ID läuft an).

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Hintergrund

Über das Projekt

Datenquellen, Methodik, wer dahintersteckt.

Bbox: lat 51.60,51.76 · lon 13.05,13.33 · Gemeinde: Herzberg (Elster) · Aktualisiert: 21. Juni 2026. Daten von GBIF — Anthophila (6 Bienen-Familien: Apidae, Megachilidae, Andrenidae, Halictidae, Colletidae, Melittidae). Lizenz pro Datensatz unterschiedlich — Markierung „offen lizenziert" bedeutet CC0 / CC BY / CC BY-SA.

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